Neue Kita in der Damaschke-Straße heißt „Havelzwerge“

(red) Werder. Das Namensschild an der neuen Kita in der Adolf-Damaschke-Straße wurde am 28. November enthüllt: Die Kita trägt nun den Namen „Havelzwerge“. Seitdem die Kita am 4. Oktober in Betrieb genommen wurde, war das ein schwer zu hütendes Geheimnis, wie die Kita-Leiterin Bärbel Bachnick bei der Enthüllung sagte. Das habe die 100 Kinder und 16 Erzieherinnen und Erzieher nicht davon abgehalten, sich in dem „fröhlichen, bunten Haus“ einzuleben. In dem Modulbau, der durch die kommunale HGW errichtet wurde und den die Stadt als Träger der Kita gemietet hat, wird auf modernste Ausstattung gesetzt. Für Krippen- und Kitabereich stehen jeweils drei Doppelgruppenräume mit eigenen Sanitärbereichen bereit. Straßenseitig sind Verwaltungs- und Wirtschaftsräume untergebracht, im Hof der große Spielplatz. Die „Havelzwerge“ speisen in einem großen Kinderrestaurant. Da der Neubau eine Kita mit Integrationsanteil ist, ist auch an Therapieräume und einen extra großen Bewegungsraum gedacht worden. Es gibt moderne Details wie die einbruchsichere Nacht-Lüftungsfenster, Schallschutzdecken, das Treppchen zum Wickeltisch oder die großen Spielflure mit kindgerechten Fensterbänken. Der Neubau hat 2,9 Millionen Euro gekostet und ist mit 794.000 Euro vom Land Brandenburg gefördert worden. Bürgermeisterin Saß brachte als Geschenk eine Musikanlage mit. Die Kinder bedankten sich mit einer Fotocollage der ersten Wochen in der neuen Einrichtung. Und natürlich mit einem Programm, in dem das Thema Riesen und Zwerge aufgegriffen wurde. Selbst die Havel wurde mit einer blauen Stoffbahn, hinter der die Zipfelmützen tanzten, anschaulich gemacht, sie ist ja vom neuen Standort nicht weit entfernt.

Mit der Kita „Havelzwerge“ ist am 28. November auch eine neue, 110 Meter lange Erschließungsstraße eingeweiht worden. Unter dem asphaltierten Straßenkörper wurden neue Leitungen für Wasser, Abwasser und Strom verlegt, wie Werders 1. Beigeordneter Christian Große beim Termin erklärte. Es wurden zehn Straßenlaternen aufgestellt, zehn Bäume gepflanzt, 550 Quadratmeter Asphalt eingebaut und 450 Quadratmeter Betonsteinpflaster verlegt, zählte er auf. Außerdem wurden zehn Kurzzeitparkplätze angelegt. Die Gesamtkosten für die Straße lagen bei etwa 400.000 Euro.