Unterwegs in eine vernetzte Zukunft

Motorradfahren liegt generationsübergreifend im Trend. Um 15 Prozent sind die Neuzulassungen im Vorjahr gestiegen. Bei den 125ern, die vor allem von Jugendlichen gefahren werden, wären es sogar 23 Prozent mehr. Zur neuen Saison soll der Aufschwung weitergehen. Dazu präsentierten die Hersteller auf der größten europäischen Frühjahrsmesse in Dortmund zahlreiche Neuheiten. Elektronische Unterstützung und Online-Kommunikation für den Fahrer bieten immer mehr Modelle. Dazu sorgt eine neue europäische Vorschrift, die Euro 4-Norm, für eine bessere Überwachung des Abgasverhaltens und mehr Sicherheitssysteme. Einige ältere Baureihen wurden deshalb von den Herstellern ausgemustert.
Bei den Neuheiten brachte die technische Überarbeitung gleich etwas mehr Leistung und besseres Fahrverhalten, wie erste Testberichte der Fachpresse zeigen. Zu den erneuerten Modellen gehört der bisherige Bestseller des deutschen Motorradmarktes, die BMW 1200 GS. Sie war ebenso in Dortmund zu sehen wie die Maschinen der japanischen, italienischen, britischen und französischen Roller- und Motorradhersteller. Aus den USA kommen nicht nur die großvolumigen Zweizylinder von Harley und Indian. Die auf elektrisch angetriebene Bikes spezialisierte Marke Zero setzt auch auf europäischen Straßen auf alternative Antriebskonzepte. Die Maschinen erfüllen die Ansprüche der Fahrer an mobile Kommunikationsmöglichkeiten. Hightech sorgt für immer sichere Bikes mit beherrschbarer Spitzenleistung. Zugleich werden sie auf die Zukunft des vernetzten Fahrens vorbereitet.

(spp-o/trd)
Foto: TwinMessen/trd/spp-o