Badeverbot in Werder ausgeweitet

(red) Werder. Die Quelle der Havelverunreinigung nach einer Havarie in Werder (Havel) am 19. Juli ist am Nachmittag des 20. Juli gefunden worden: Es handelte sich um ein Fass. Es lag im Hafenbecken einer Marina, die sich in der Nähe der Eisenbahnbrücke befindet. Vom Landratsamt beauftragte Berufstaucher fanden das Fass, das noch am Nachmittag durch einen Schaufelbagger geborgen wurde. Zusätzlich wurde der Boden im Bereich der Fundstelle ausgehoben, wie der Fachdienst Gesundheit des Landratsamtes mitteilte. Als Inhalt des Fasses wird ein teerhaltiges Holzschutzmittel vermutet, die Laboruntersuchungen fokussieren sich auf die entsprechenden Inhalts- bzw. Gefahrenstoffe.

Für den Bereich der Havel zwischen Eisenbahnbrücke Werder bis Inselstadt ist ein Badeverbot ausgesprochen und mittlerweile bis zur Baumgartenbrücke ausgeweitet worden. Auch für die angrenzenden EU-Badestellen im Glindower See und im Schwielowsee wird vom Fachdienst Gesundheit des Landratsamtes bis auf Weiteres  vom Baden abgeraten, und zwar bis die Stoffe ermittelt bzw. gereinigt und eine unbedenkliche Nachprobe entnommen wurde.