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Leserbrief: „Wahlzeit in der Blütenstadt“

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Fünf Jahre sind mal wieder vorbei. Die Kommunalwahlen stehen an, das Wahlvolk wird an die Urne gerufen, um die Herrschenden zu wählen, die dann für weitere fünf Jahre schalten und walten können, wie es ihnen beliebt. Repräsentative Demokratie. Mit der Macht ist der Mensch so gern alleine. Bitte keine Nachfragen, keine kritischen Kommentare. Derlei stört nur beim Regieren zum Wohle der Blütenstädter. Die haben gerade ihr fröhliches Familienfest gefeiert und freuen sich auf den nächsten Höhepunkt des Jahres: die Kommunalwahlen. Und was geschieht? Während das Wahlvolk gespannt ist auf den Wettstreit der Kandidaten, der Programme und innovativen Ideen, platzt die Bombe. Die „B.Z“, bekannt für investigativen Journalismus, aber auch für die mediale Hinrichtung so mancher unliebsamen Person, deckt den Einbruch in die ehemalige Blütentherme auf (Michael Sauerbier: „Möchtegern-Politiker soll bei Einbruch erwischt worden sein“, 6.5.2019). „Jetzt” ist ein Video vom Einbruch aufgetaucht, auf dem eine Person zweifelsfrei zu erkennen sein soll. Passenderweise handelt es sich um den Kandidaten einer neuen Wählergruppe, der in letzter Zeit durch allerlei unliebsame Nachfragen bei den Stadtoberen unangenehm aufgefallen war. „Ich habe ihn erkannt”, sagt die Bürgermeisterin, immer besorgt um das Wohl der Blütenstädter, und aus dem Hintergrund kräht ihr Adlatus: „Ich auch”. Zwar ist das Video spätestens seit letztem Dezember bekannt und seitdem bemühen sich Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft vergeblich um die Identifizierung der dort sichtbaren Personen. Aber es ist Wahlkampf in Werder, da muss man schon auf eine innovative Idee kommen, um Konkurrenten eins auszuwischen und sei es mit unlauteren Mitteln. Schlammschlacht? Nein, die Bürgermeisterin, Mitglied der regierenden Mehrheitspartei, hat lediglich einen „sachdienlichen Hinweis” (PNN 7.5.2019) gegeben. Dass dies drei Wochen vor der Wahl und einen Tag nach dem Ende des Familienfestes passiert, ist natürlich reiner Zufall. Die „B.Z.” habe bei der Stadt angefragt, nicht umgekehrt. Na sowas! Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Vielleicht war aber auch alles ganz anders? Die Blütenstadt hat jetzt ihr kleines „Watergate” – sage niemand, es sei langweilig hier.

Dr. Hartmut R. aus Werder (Name und Adresse ist der Redaktion bekannt)