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18. Juni, 19 Uhr: Beelitz: Bürgerdialog mit Woidke in Beelitz
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20. Juni bis 3. August: Vollsperrung der L 90 zwischen Werder (Havel) und Phöben
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18. Juni, 18 Uhr: Klimadialog in der Urania Potsdam

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(red) Potsdam. Den eigenen Beitrag zum Klimaschutz ernst nehmen und Konsequenzen ziehen – davor schrecken viele zurück. Am 18. Juni findet in der URANIA Potsdam, Gutenbergstraße 71/72, ab 18 Uhr der 3. Klimadialog 2019 statt. Der Klimadialog „Im Kleinen handeln, im Großen wirken“ stellt ein paar mutmachende Initiativen vor, innovative Ideen zum Klimaschutz – unverpackt, nachhaltig, klimaneutral. Gesellschaftliche Umbrüche werden sehr oft von Einzelpersonen initiiert und es ist immer möglich, eine Gesellschaft zu verändern.

Dr. Karin Flegel, Geschäftsführerin der URANIA Potsdam, leitet durch den Abend und gibt das Wort an engagierte Potsdamerinnen weiter, die Klimaschutzprojekte auf die Beine gestellt haben: Marie-Luise Glahr berichtet über ein Projekt der Potsdamer Bürgerstiftung – PotsPRESSO. Ein Pfandbecher, der den Einweg-Coffee-to-go-Becher stadtweit ersetzen soll, wird gerade auf den Weg gebracht. Aus gutem Grund: In Deutschland landen etwa 320.000 Coffee-to-go-Becher im Müll – pro Stunde! Für die Produktion der Wegwerfbecher wird immens viel Energie benötigt. PotsPRESSO würde sich auf vielen Ebenen positiv auswirken: Ein Pfandbecher-System wäre ein wichtiger Baustein im Klima- und Umweltschutz, die Stadtreinigungskosten würden signifikant sinken und das Stadtbild würde sich – vor allem in den Parks – verbessern.

Sabine Sütterlin präsentiert die Idee von PotsAb – ein Mitfahrkonzept zur Entlastung des innerstädtischen Individualverkehrs. Die Verkehrsbelastung ist ein viel diskutiertes Problem in Potsdam und anvisierte Veränderungen befinden sich noch im Prozess. Die Idee: Die Autos fahren sowieso – meist jedoch nur mit einer oder zwei Personen. Warum also nicht die freien Plätze belegen? Das Mitfahren könnte Stau vermindern und die Umweltbelastung reduzieren. Zudem verhilft es Bewohnern der ländlichen Ortsteile zu mehr Mobilität. Katharina Kaiser und Katja Skurcz führen den „Fairverpackt-Laden“ kathi&käthe: Das Konzept bietet eine plastikfreie Alternative für Alltagseinkäufe mit einer Produktpalette von unverpackten Lebensmitteln, Kosmetikprodukten sowie Hygiene- und Reinigungsartikeln. Ein integriertes Café ermöglicht Dialog. Das Projekt sieht sich als Austauschplattform und Teil der Zero Waste Bewegung.

Die Veranstaltung zur Reihe Klimadialog ist eine Kooperation der URANIA Potsdam mit dem BUND Brandenburg, dem Energie Forum Potsdam e.V. und der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Landeshauptstadt Potsdam. Der Eintritt ist frei.