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Ausgabe 80 · 27. Februar 2019 www.werder-life.de Seite 26
Aktuelle Pläne und Anträge der Werderaner CDU-Fraktion in der SVV
(ung) Werder. Bei einem wachs in Werders Kernstadt sammlung am 21. März wird Die CDU wünscht sich einen gibt es schlicht kein plausibles
Pressegespräch in der „Fi- und Glindow stattfindet, ste- die CDU-Fraktion den Antrag Erwerb durch die Stadt, for- wirtschaftliches Geschäftsmo-
scherstube“ Mai informierten hen nun die Grundschule Glin- stellen, dass die Tagesmütter dere in dem Antrag aber nur dell“, so Kreilinger. Der Betrei-
die Fraktionsvorsitzenden der dow und die Karl Hagemeister und -väter in der Stadt Werder entsprechende Verhandlungen. ber des Scala, Gösta Oelstrom,
CDU-Fraktion in der Stadt- Grundschule im Fokus. Es sei (Havel) künftig einen Zuschuss Das Scala gehört dem einstigen sei über die Pläne im Bilde und
verordnetenversammlung von gut, dass die Stadt von der von 15 Euro pro Monat und be- Betreiber Knuth Steenwerth. würde einen Erwerb durch die
Werder (Havel) am 21. Febru- Firma Complan umfassende treutem Kind erhalten. Wie der Mit einem möglichen Kauf kön- Stadt sehr begrüßen.
ar über Pläne und konkrete An- Untersuchungen durchführen Fraktionsvorsitzende Hermann ne dem jetzigen Pächter Gösta „Seit wir Mitte 2015 als Mieter
träge. Die CDU begrüßt, dass lässt, aber wichtige Ergebnisse Bobka sagte, soll damit ein Zei- Oelstrom Planungssicherheit das Haus übernommen haben,
entsprechend ihrer Forderung seien bereits jetzt klar abseh- chen für die Wertschätzung der gegeben werden. „Ob der Er- versuchen wir die Stadt davon
die Verwaltung jetzt ein gutes bar, sagte der stellvertretende geleisteten Arbeit gesetzt wer- werb tatsächlich stattfindet, zu überzeugen, eines ihrer
Konzept vorgelegt habe, das Fraktionsvorsitzende Peter den. Peter Kreilinger ergänzte, hängt maßgeblich von dem Kulturdenkmäler zu überneh-
die Errichtung eines zweiten Kreilinger. „Es gibt Ausbau- dass dieser freiwillige Zuschuss Eigentümer ab“, so Fraktions- men…. Sollte dies nicht ge-
Parkhauses am Bahnhof auf bedarf und die bestehenden schnell und unbürokratisch ge- vize Peter Kreilinger. „Dessen lingen streben wir weiterhin
einer eigenen städtischen Lie- Standorte eignen sich für ei- zahlt werden solle. Forderungen müssen die Tat- den Kauf durch unseren För-
genschaft vorsieht. Weiterhin nen Ausbau. Deshalb darf jetzt Um die weitere Nutzung als sachen realistisch widerspie- derverein an“, so Oelstrom.
wünscht sich die Fraktion, dass nicht länger gewartet werden.“ kulturellen Ort zu sichern, soll geln.“ Neben dem Umstand, Und er ergänzt: „Eine promi-
der geplante Kita-Neubau in Zusätzlich zu den 100.000 die Bürgermeisterin beauftragt dass es für die denkmalge- nente Unterstützerin des Scala
der Adolf-Damaschke-Straße Euro, die auf Antrag der CDU werden, Kaufverhandlungen schützte Immobilie keine Per- Kulturpalastes ist Marguerite
verwirklicht werde. In einem bereits für allgemeine Unter- zum Erwerb des Scala Kultur- spektive zu einer wesentlichen Kollo, die Schwester von René
aktuellen Änderungsantrag suchungen im Haushalt einge- palastes aufzunehmen. Einen Umgestaltung gebe und dem Kollo. Das Scala wird am 6.
zum in Aufstellung befindli- stellt waren, sollen deshalb die entsprechenden Antrag wird Umstand, dass der Ertragswert April eine Wiederaufführung
chen Nachtragshaushalt der 350.000 Euro ganz konkret die die Fraktion am 21. März in bei so einer Immobilie bei Null des Films „Solang‘ noch untern
Stadt fordert die CDU die Er- baulichen Planungen bis zum die Stadtverordnetenversamm- liege, sei auch der bauliche Zu- Linden“ aus dem Jahre 1958
gänzung von weiteren 350.000 Bauantrag für die Ausbauten lung einbringen. „Das Scala stand zu beachten, so Kreilin- zeigen. Marguerite Kollo stellt
Euro für konkrete Bauplanun- an den zwei genannten Schu- ist ein wertvoller Bestandteil ger. „Hier werden erhebliche den Film ihres Vaters Willi Kol-
gen zur Erweiterung Werdera- len anschieben. Die zusätz- unserer Kulturszene und die Investitionen fällig. Nennens- lo mit ihrem Bruder René Kollo
ner Grundschulen. Nachdem lichen Mittel sollen aus der Stadt hat die nötige wirtschaft- werte bauliche Veränderungen als einer der Darsteller vor und
die Carl von Ossietzky-Grund- nicht benötigten Kreisumlage liche Stärke, es zu sichern“, so gehen denkmalrechtlich nicht spendet die Einnahmen der
schule bereits erweitert wurde gedeckt werden. der stellvertretende Fraktions- und für das, was es ist – ein Veranstaltung dem Scala Kul-
und der größte Einwohnerzu- In der Stadtverordnetenver- vorsitzende Peter Kreilinger. Kino- und Veranstaltungssaal – turpalast.“
Hertha BSC feierte mit seinen Partnerstädten
15 Jahre „Hertha hautnah“
(red) Werder/Berlin. Die Bartsch, Jasmin Urbanek,
Stadt Werder (Havel) ist seit Franziska Hausdorf und über
2004 Partnerstadt von Hertha 300 Kids aus Werder (Havel)
BSC und somit eine der ersten mit ihren Eltern auf den Weg
Partnerstädte des Bundesligis- ins Berliner Olympiastadion,
ten im Land Brandenburg. um ihren Partnerverein laut-
Die Franz-Dümichen-Grund- stark anzufeuern. Zur Freude
schule in Werder (Havel), der Kinder durften auch ei-
heute Carl-von-Ossietzky- nige Schüler als Einlauf- und
Oberschule mit angeglieder- Spalierkinder sowie Fahnen-
ter Primarstufe, wurde am träger ganz in der Nähe der
25. September 2007 zur ers- Fußballprofis tätig sein und
ten Partnerschule von Hertha nach ihrem Auftritt vor Spiel-
BSC im Rahmen des „Hertha beginn noch eine Runde im
hautnah-Projektes“ ernannt. Innenraum drehen.
In Anwesenheit des damali- Danach wurden die Kinder
gen Brandenburger Bildungs- auf ihre Sitzplätze gebracht,
und Sportministers Holger um das Spiel live zu verfolgen.
Rupprecht und dem heutigen „Es war ein tolles Erlebnis für
Manager Michael Preetz er- uns alle und eine schöne Idee
weiterte Hertha BSC sein er- von Hertha BSC zum 15. Ju-
folgreiches Projekt um eine biläum“, möchte sich Klaus-
weitere, ganz wichtige Facet- Dieter Bartsch recht herzlich
te. Grund genug für Hertha bei Hertha BSC, insbesondere
BSC das Jubiläum gebührend bei Theres Henschel-Böse, für
zu feiern und so wurden zum einen wunderbaren Samstag-
Heimspiel von Hertha BSC nachmittag bedanken. Trotz
gegen den VfL Wolfsburg am der lautstarken Unterstützung
Samstag, den 2. Februar die zahlreicher Fans aus den Part-
Hertha Botschafter, Vertreter nerstädten unterlag Hertha
der Schulen und die Schü- BSC das Spiel etwas unglück-
ler eingeladen. So machten lich mit 0:1 gegen den VfL
Tolles „Hertha hautnah“-Erlebnis für Werderaner Kids mit unserem Bartschi. (Fotos: Privat) sich Botschafter Klaus-Dieter Wolfsburg.